Bei einer freien Trauung kann man neben dem Ringwechsel und dem Eheversprechen auch weitere, wunderschöne Symbole einbinden. Das Symbol der ewigen Verbindung zwischen zwei Menschen kann ganz nach euren Wünschen in die Zeremonie integriert werden.

Hier mal eine kleine Auswahl von drei möglichen Trauritualen:

Sandritual

Das Sandritual symbolisiert sehr farbenfroh die Vereinigung des Brautpaares. Abwechselnd werden verschiedene Arten oder Farben von Sand in ein Gefäß geschüttet. Diesen man nicht unwiderruflich trennen kann. Falls Kinder oder andere wichtige Personen von euch dabei sind, können diese natürlich auch mit ihrer eigenen Farbe den Zusammenhalt ergänzen. Schön ist der Sand mit persönlicher Note, z.B. aus dem letzten Urlaub!

Die Zeitkapsel

Den großen Tag für die Ewigkeit festhalten, das ist der Wunsch eines jeden Paares. Diesen Gedanken kann man durch eine Zeitkapsel in die Zeremonie einfließen lassen. Dazu werden eure Gäste im Vorfeld instruiert, etwas vorzubereiten, z.B. ein kleines Geschenk, eine Erinnerung an ein gemeinsames Erlebnis, ein Wunsch oder eine Einladung. Die Beigaben der Gäste werden dann z.B. in eine Kiste gelegt, die dann erst z.B. zum fünften Hochzeitstag geöffnet werden darf. Ein paar Jahre später hat man dann die Erinnerung an den schönen Hochzeitstag.

Pflanze einen Baum!

Der Baum ist das Symbol des Lebens. Wie die Liebe bildet er über die Jahre tiefe Wurzeln, und entfaltet Lebenskraft und -lust! Auch eure Gäste können hier während der Trauzeremonie aktiv werden, in dem sie ihre Wünsche auf Wunschkarten für euch an diesen Baum anhängen. Diesen Baum könnt ihr dann später in eurer Wohnung oder im Garten platzieren.

Das sind jetzt erst einmal drei Trauritualen. Weitere schreibe ich gerne zu einem späteren Zeitpunkt hier im Blog. Wichtig ist mir, dass ihr euch mit dem Ritual in der Trauung wohl fühlt und es auf euch individuell angepasst wird. In unserem Gespärch betrachten wir auch immer die Anzahl der Hochzeitsgäste. Nicht jedes Ritual ist für etwas größere Gesellschaften gemacht.