2025 war ein Jahr voller Kontraste.
Ein Jahr mit leisen Momenten und großen Gefühlen. Mit Begegnungen, die nachklingen, und Herausforderungen, die im Stillen Kraft gekostet haben. Ein Jahr, das sich nicht über Zahlen erklären lässt – sondern über Geschichten.

Ich durfte Menschen begleiten, wenn sie „Ja“ gesagt haben. Zueinander, zu einem gemeinsamen Weg, zu einem neuen Kapitel. In Gärten, an besonderen Orten, bei Sonne auf Kreta, mit Lachen, Tränen und diesem ganz eigenen Zauber, der entsteht, wenn Worte genau im richtigen Moment ihren Platz finden.
Ich habe Abschiede begleitet – stiller, leiser, oft sehr berührend. Momente, die daran erinnern, wie kostbar das Leben ist und wie wichtig es ist, Übergänge würdevoll zu gestalten.

Zwischen Hochzeiten, Abschieden und vielen Tagen unterwegs durch Hamburg hat dieses Jahr Spuren hinterlassen – beruflich wie persönlich.

2025 war aber nicht nur mein Arbeitsjahr als freie Rednerin und Gästeführerin. Es war auch ein Jahr, in dem viel im Hintergrund passiert ist. Entscheidungen, die nicht laut waren. Prozesse, die Zeit brauchten. Dinge, die sortiert werden wollten – beruflich wie persönlich. Nicht alles davon war leicht. Aber vieles davon war notwendig.

Was dieses Jahr für mich besonders gemacht hat, war die Tiefe. Die Offenheit in Gesprächen. Das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Geschichten, die mir anvertraut wurden und die nicht für alle bestimmt sind – sondern für genau den einen Moment, in dem sie erzählt werden dürfen.

Dieser Jahresrückblick ist deshalb kein Rückblick auf Erfolge im klassischen Sinn.
Er ist ein Rückblick auf Begegnungen. Auf Verantwortung. Auf das, was bleibt, wenn man genauer hinschaut.

Und vielleicht auch auf die Frage:
Wie viel Liebe passt eigentlich in ein Jahr?

Meine Themen und Highlights in 2025

Menschen begleiten – bei Hochzeiten & Abschieden

2025 war für mich ein Jahr, in dem ich sehr oft gedacht habe: Was für ein Vertrauen.

Vertrauen, das mir Menschen geschenkt haben, die ich vorher nicht kannten – und die mir trotzdem ihre Geschichten erzählt haben. In Traugesprächen, die nicht an der Oberfläche geblieben sind. In Gesprächen, in denen gelacht wurde, gezögert, erinnert, manchmal auch geschluckt. In denen es nicht darum ging, eine perfekte Geschichte zu bauen, sondern eine ehrliche.

Ich habe Paare erlebt, die mir Dinge anvertraut haben, die sie sonst kaum jemandem erzählen. Familiengeschichten. Brüche. Eigenheiten. All das, was Beziehungen nicht glatt, aber echt macht. Und genau dort beginnt für mich meine Arbeit: nicht beim Ablauf, nicht beim großen Auftritt – sondern beim Zuhören.

Zwischen Anfang und Abschied

Gleichzeitig durfte ich Abschiede begleiten. Und jedes Mal spüre ich, wie nah sich diese beiden Welten sind. Hochzeit und Abschied. Anfang und Ende. Beide brauchen Ruhe. Beide brauchen Würde. Und beide brauchen Worte, die nicht erklären wollen, sondern halten.

In diesem Jahr habe ich zum ersten Mal nach einer Abschiedsrede Sätze gehört wie:
„Ihre Worte waren sehr magisch – als hätten Sie meinen Vater gekannt.“
Oder: „Wahnsinn, was Sie aus dem Leben meiner Mutter gemacht haben.“

Diese Sätze haben mich still werden lassen. Nicht, weil ich mich darüber gefreut habe – sondern weil sie mir gezeigt haben, was Sprache kann, wenn man ihr Zeit gibt. Wenn man zuhört. Wenn man ein Leben nicht bewertet, sondern würdigt.

Was mich 2025 besonders berührt hat, waren die Rückmeldungen danach. Karten. Nachrichten. Worte, die geblieben sind. Nicht, weil etwas spektakulär war – sondern weil sich Menschen gesehen gefühlt haben. Weil sie gesagt haben: Das war genau richtig so.

Raum lassen für das Wesentliche

Und vielleicht ist das das, was dieses Jahr am besten beschreibt:
Ich habe 2025 weniger inszeniert – und mehr Raum gelassen.
Für Paare. Für Familien. Für Geschichten.
Für das, was wirklich zählt, wenn Menschen sich verbinden oder verabschieden.

Wie schreibt man Glückwünsche zur Trauung?
Tue das, was du am Besten kannst, dann machst du es genau richtig.

Unterwegs mit Geschichten – meine Arbeit als Gästeführerin

Neben Hochzeiten und Abschieden war 2025 auch geprägt von vielen Tagen draußen – unterwegs in Hamburg. Als Gästeführerin durfte ich Menschen durch diese Stadt begleiten: vom Hafen bis zur Speicherstadt, von der Alster über die Elbe zur Bille.

Jede Tour ist anders. Nicht nur, weil das Wetter wechselt oder die Wege variieren – sondern weil jede Gruppe ihre eigene Dynamik mitbringt. Fragen, Erinnerungen, Perspektiven. Manche kommen, um Fakten zu hören. Andere, um Geschichten zu spüren.

Gerade diese Arbeit hat mir 2025 noch einmal gezeigt, wie wichtig Dialog ist. Zuhören. Wahrnehmen. Reagieren. Eine gute Führung ist für mich kein Vortrag, sondern ein Gespräch – manchmal laut und lebendig, manchmal ruhig und sehr persönlich.

Ich habe Gäste begleitet bei Sonne und Regen, im Kostüm bei großer Hitze oder in der Regenjacke bei Schmuddelwetter. Und immer wieder gemerkt: Es geht nicht nur um Orte. Es geht um Menschen. Um Begegnung. Um das Gefühl, für einen Moment Teil von etwas zu sein.

Kostümierter Rundgang durch die Speicherstadt Hamburg mit den Kaffeeverleserinnen (Speicherstadt Saga 1900)
Kostümierter Rundgang durch die Speicherstadt Hamburg mit den Kaffeeverleserinnen (Speicherstadt Saga 1900) Foto: Vivian Lovász

Diese Erfahrungen fließen auch in meine Arbeit als Rednerin ein. Denn ob auf einer Trauung, bei einem Abschied oder unterwegs durch die Stadt – am Ende geht es immer um dasselbe: Menschen mitzunehmen. Mit Worten. Mit Haltung. Und mit Respekt vor dem, was sie mitbringen.

Eine besondere Herausforderung – eine heimlich geplante Trauung auf Kreta

Eine der größten Herausforderungen 2025 hatte für mich eine lange Vorgeschichte.

Die Vorgeschichte

2019 war ich bei der Hochzeit von Freunden „nur“ Trauzeugin – nicht Traurednerin. Damals war ich noch nicht so weit. Nicht innerlich, nicht im Selbstverständnis. In der Kirche wurde ich völlig unvorbereitet vom Pastor nach vorne gebeten, um einen Text zu lesen – den Korintherbrief. Die Vokale waren schlecht gedruckt, die Situation überfordernd, und ich erinnere mich noch genau an dieses Gefühl: funktionieren zu müssen, ohne vorbereitet zu sein.

Nach der Trauung sagte meine Freundin irgendwann: „Du hättest uns auch trauen können.“
Aber das war damals für mich in der Doppelrolle unvorstellbar.

Sechs Jahre später

Sechs Jahre später, 2025, stand ich an einem ganz anderen Punkt.
Und genau deshalb habe ich mich entschieden, diesen Kreis – still und heimlich – zu schließen. Zum sechsten Hochzeitstag, zur sogenannten Zuckerhochzeit, habe ich monatelang eine Überraschung geplant. Ohne Wissen des Paares. Eingebettet in ihren Urlaub – zu dem wir aufgrund des runden Geburtstages unseres Freundes eingeladen waren. Auf Kreta. Hier geht es zur Trauung.

Zuckerhochzeit auf Kreta - Überraschung geglückt!
Zuckerhochzeit auf Kreta – Überraschung geglückt!

Die Entscheidung zur Überraschung

Was romantisch klingt, war in der Vorbereitung vor allem eines: anspruchsvoll.
Geheimhaltung über Monate. Abstimmungen im Hintergrund. Der richtige Ort, der richtige Moment, die richtigen Worte – und all das, ohne den natürlichen Rhythmus dieses Urlaubs zu stören.

Diese Trauung war für mich nicht einfach ein schönes Ereignis. Sie war ein innerer Marker. Ein Zeichen dafür, wie sehr sich mein Weg verändert hat. Vom unvorbereiteten Vorlesen fremder Worte hin zu einer bewussten, getragenen Begleitung – mit eigenen Worten, mit Klarheit und mit Verantwortung.

Gerade bei Überraschungen und Trauungen im Ausland zeigt sich, wie wichtig innere Ruhe und ein gutes Team sind. Und wie viel es braucht, Spannung auszuhalten.
Vor allem aber habe ich in diesem Prozess sehr deutlich gespürt, wie schwer es manchen Menschen fällt, Emotionen zuzulassen – oder überhaupt Worte für sie zu finden.

Emotionen begleiten

Deshalb habe ich in weiser Voraussicht die persönlichen Ehegelübde zunächst vorformuliert. Nicht als fertigen Text, sondern als behutsame Einladung. Die beiden hatten alle Zeit, die sie brauchten – dreißig Minuten oder auch mehr –, um die Worte in Ruhe zu lesen, zu verändern, Anmerkungen zu machen und sie Schritt für Schritt zu ihren eigenen zu machen. Und genau diese Zeit haben sie sich genommen.

Diese Erfahrung hat mir noch einmal gezeigt, wie wichtig es ist, Menschen an die Hand zu nehmen. Ihnen zu sagen: Alles ist in Ordnung.
Emotionen dürfen da sein. Worte dürfen wachsen. Und niemand muss sofort wissen, was er fühlt, um es aussprechen zu dürfen.

Diese Erfahrung hat mich geprägt. Nicht, weil sie spektakulär war – sondern weil sie mir noch einmal gezeigt hat, wie viel Entwicklung in leisen Schritten steckt. Und wie wertvoll es ist, zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu stehen.

Gefunden werden – ohne mich zu verbiegen

2025 war auch ein Jahr, in dem vieles nach außen kaum sichtbar war – und trotzdem entscheidend.
In der zweiten Jahreshälfte habe ich mich bewusst mit meiner Sichtbarkeit beschäftigt. Nicht, weil ich lauter werden wollte. Sondern weil ich gemerkt habe, dass gute Arbeit allein nicht reicht, wenn sie nicht gefunden werden kann.

Empfehlungen als Fundament

In den letzten Jahren haben mich Menschen weiterempfohlen, weil sie meine Arbeit erlebt haben – oder weil jemand gesagt hat: „Sprich mal mit Martina.“
Und das ist bis heute mein wichtigster Weg. Empfehlungen sind für mich ein großes Geschenk – und ein Zeichen von Vertrauen. 7 Paare durfte ich alleine durch Empfehlungen 2025 begleiten.

Gleichzeitig habe ich gemerkt, dass es Zeit ist, diesen Weg zu ergänzen. Nicht zu ersetzen, sondern zu erweitern. Damit auch Menschen zu mir finden können, die mich noch nicht kennen – aber genau diese Art von Begleitung suchen.

In dieser Phase habe ich mir bewusst Unterstützung geholt.
In einem Coaching bei Vivian von SAY YES Coaching durfte ich meine Arbeit, meine Sprache und meine Außendarstellung noch einmal neu sortieren. Nicht mit dem Ziel, mich zu optimieren – sondern klarer zu werden.

Sichtbarkeit ergänzen

Ich bin sehr dankbar für diese Begleitung, weil sie leise war, ehrlich und auf Augenhöhe. Ich habe begonnen, genauer hinzuschauen: Wie finden Paare eigentlich zu mir? Was lesen sie über mich, bevor wir uns kennenlernen? Und spiegelt das wirklich wider, wie ich arbeite, wie ich denke und wie ich begleite?

Was ich dabei gelernt habe: Sichtbarkeit darf ruhig sein. Und sie darf sich Zeit nehmen. Gerade in einer Branche, in der es um Nähe, Emotionen und sehr persönliche Entscheidungen geht, ist es wichtig, dass Menschen sich beim Lesen schon abgeholt fühlen. Nicht gedrängt. Nicht überfordert. Sondern eingeladen.

Diese leisen Weichenstellungen waren für mich ein wichtiger Schritt. Nicht als kurzfristige Maßnahme – sondern als Grundlage für alles, was folgen darf. Für Gespräche auf Augenhöhe. Für Paare, die sich wiederfinden. Und für eine Art zu arbeiten, die auch 2026 zu mir passt.

Was mich 2025 besonders getragen hat

Es gab in diesem Jahr viele Momente, die nicht im Vordergrund standen – und genau deshalb geblieben sind.
Nachrichten, die ein paar Monate später kamen. Karten, handgeschrieben. Worte, die mir gezeigt haben, dass etwas nachgewirkt hat.

nordisch getraut Nina und Tobi Trauung in Niedersachsen
nordisch getraut: Nina und Tobi Trauung in Niedersachsen, Foto: Danny Schöning

Viele Menschen haben mir geschrieben, wie sehr sie sich gesehen gefühlt haben.
Von Paaren kam die Rückmeldung, dass sie sich in ihrer Geschichte wiedergefunden haben.
Angehörige erzählten mir nach Abschieden, dass die Worte getragen haben – nicht nur im Moment, sondern darüber hinaus.

Diese Rückmeldungen haben mich durch 2025 getragen. Nicht als Bestätigung im Sinne von „gut gemacht“, sondern als Erinnerung daran, warum ich diese Arbeit mache. Weil Worte etwas können. Weil sie verbinden. Weil sie Halt geben können, wenn man selbst gerade keine findet.

Besonders berührt hat mich, wie viel Vertrauen mir entgegengebracht wurde. In Gesprächen, die offen waren. In Momenten, in denen Menschen mir Dinge erzählt haben, die sie sonst kaum teilen. Dieses Vertrauen ist für mich nichts Selbstverständliches. Es ist etwas, das Verantwortung mit sich bringt – und genau das nehme ich ernst.

Vielleicht war es genau das, was 2025 so besonders gemacht hat: Nicht die Anzahl der Begegnungen. Sondern ihre Tiefe.
Nicht das Tempo. Sondern die Nähe. Und dieses Getragen-Sein – durch Worte, durch Vertrauen, durch echte Verbindung – hat mir gezeigt, dass auch ein forderndes Jahr ein gutes sein kann.

Was ich bewusst zurücklasse

Es gab in diesem Jahr nicht nur Erkenntnisse, sondern auch Dinge, die ich nicht mitnehmen möchte.

Zurück bleibt die Vorstellung, immer stark sein zu müssen – und genau die darf gehen.
Auch Erwartungen, die nicht meine sind, lasse ich bewusst hier.
Ebenso das Gefühl, dass es nicht reicht: nicht als Maßstab, sondern als Erfahrung.

Ich lasse außerdem die Schwere zurück, die entstehen kann, wenn familiäre Themen viel Raum einnehmen. Wenn Verantwortung verschoben wird. Wenn Rollen nicht klar sind. Wenn Nähe und Abgrenzung neu sortiert werden müssen. Dieses Jahr hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, gut bei sich zu bleiben – auch dann, wenn einem Menschen nahestehen.

Zurücklasse ich auch Bilder davon, wie Beziehungen „zu sein haben“. Wie Familie funktionieren sollte. Und wie viel man tragen muss, nur weil man es kann. Nicht alles, was nah ist, gehört automatisch zu mir.

Was bleiben darf, ist Klarheit. Vertrauen. Und das Wissen, dass Loslassen kein Verlust ist, sondern oft der Anfang von etwas Tragfähigem. Im Grunde wie bei einem Abschied.

Martina blickt nach vorne
Das war 2025

Blick nach vorn

Nach all dem Rückblick stellt sich ganz automatisch die Frage:
Was davon nehme ich mit – und was darf daraus entstehen?

Der Blick auf das kommende Jahr fühlt sich weniger nach Neuanfang an und mehr nach Weitergehen. Nach einem bewussten Schritt nach vorn, getragen von dem, was sich bewährt hat – und klarer in dem, was künftig wichtig sein soll.

Damit beginnt der Blick auf 2026.

Mein Ausblick auf 2026

2026 soll ein Jahr sein, in dem Qualität vor Quantität steht. In dem Gespräche Raum bekommen. In dem Worte Zeit haben zu wirken. Und in dem Paare sich gut aufgehoben fühlen – nicht, weil alles perfekt ist, sondern weil es ehrlich ist.

Gleichzeitig wünsche ich mir mehr Stabilität und Leichtigkeit im Hintergrund. Klare Strukturen, verlässliche Abläufe und genug Luft zwischen den Terminen. Damit das, was nach außen sichtbar ist, von innen getragen wird.

Ich gehe in dieses Jahr mit dem Wunsch, meine Erfahrung weiterzugeben – ruhig, verbindlich und mit dem Vertrauen, dass die richtigen Menschen zueinander finden. Nicht über Druck, sondern über Haltung.

2026 darf ein Jahr sein, in dem Bewährtes bleibt, Neues behutsam wachsen darf und Entscheidungen aus Klarheit getroffen werden – nicht aus Eile.

Was ich 2026 anders (besser) mache

  • Gesprächen den Raum geben, den sie brauchen.
    Gute Begleitung entsteht nicht zwischen Tür und Angel, sondern dort, wo Zeit kein Störfaktor ist.
  • Termine so gestalten, dass echte Präsenz möglich ist.
    Ich lade Paare bewusst tagsüber ein – zu Zeiten, in denen Aufmerksamkeit, Ruhe und Offenheit da sind.
  • Geschichten dort erzählen lassen, wo sie sich gut anfühlen.
    Viele Gespräche mit Paaren und Angehörigen finden am Vormittag oder Nachmittag statt – dann, wenn der Kopf frei ist und Worte leichter kommen.
  • Weiterhin ganz im Moment bleiben.
    Im Gespräch, im Zuhören, im Mitgehen. Nicht mit dem nächsten Termin im Blick, sondern mit dem Menschen gegenüber.
  • Zeit für Worte lassen, die tragen sollen.
    Reden dürfen entstehen, wachsen und sich setzen – ohne Zeitdruck, ohne Abkürzungen.

Wenn ihr euch mit mir auf den Weg machen möchtet

Wenn ihr euch eine Begleitung wünscht, die zuhört, mitdenkt, mitlacht – und im richtigen Moment auch einfach mal kurz still ist – dann könnte das gut passen mit uns.

Ich arbeite bewusst persönlich und mit Zeit. Unsere Gespräche finden meist tagsüber statt. Nicht zwischen zwei Terminen, sondern mit Raum für Kaffee, Gedankenpausen und alles, was sich manchmal erst beim Erzählen sortiert. Ob bei mir in Hamburg oder digital: Hauptsache, es fühlt sich für euch gut an.

Freie Trauungen

Ich begleite Paare, die keine Trauung „von der Stange“ wollen. Sondern Worte, die nach ihnen klingen.
Mit Humor, Tiefe, Leichtigkeit – und mit der Erlaubnis, dass gelacht und geweint werden darf. Rituale, Musik und Ablauf entstehen gemeinsam. Nichts muss, vieles darf.

Erneuerung des Eheversprechens

Manchmal ist Liebe nicht neu – sondern gewachsen.
Ich gestalte Erneuerungen des Eheversprechens für Paare, die innehalten möchten. Leise oder festlich. Geplant oder als Überraschung. Ohne großes Tamtam – aber mit Bedeutung.

Abschiede & Lebensfeiern

Auch Abschiede dürfen persönlich sein. Und ehrlich.
In Gesprächen mit Angehörigen – oft am Nachmittag, wenn es etwas ruhiger wird – entstehen Worte, die tragen. Worte, die würdigen, erinnern und verbinden. Ohne Pathos. Dafür mit Herz.

Alles beginnt mit einem unverbindlichen Kennenlernen. Wir schnacken, lernen uns kennen und schauen ganz entspannt, ob wir zueinander passen.
Denn das ist die wichtigste Grundlage für alles, was folgt.

Mehr zu meiner Arbeit findet ihr hier.
Oder ihr schreibt mir direkt – ich freue mich auf eure Nachricht.

Meine 7 Ziele für 2026

  • Paare begleiten, die sich wirklich zeigen möchten. Nicht perfekt, sondern echt. Mit Ecken, Kanten, Humor und Herz – und mit dem Mut, ihre Geschichte so zu erzählen, wie sie ist.
  • Trauungen gestalten, die nachhallen. Worte finden, die bleiben dürfen. Nicht nur für den Moment, sondern auch für später – im Erinnern, im Weitererzählen, im Herzen.
  • Abschiede begleiten, die würdigen statt beschweren. Mit Klarheit, Wärme und einem guten Gespür für das, was gesagt werden darf – und was nicht gesagt werden muss.
  • Zeit für gute Gespräche bewusst sichern. Vorbereitung als gemeinsamen Weg verstehen, nicht als Programmpunkt. Gespräche dürfen Raum haben, sich entwickeln und vertiefen.
  • Mit Klarheit arbeiten. Lieber weniger gleichzeitig, dafür mit voller Aufmerksamkeit und Präsenz – für die Menschen, die mir ihr Vertrauen schenken.
  • Orte und Formen offen halten. Ob Garten, Wohnzimmer, Meer oder Lieblingsplatz: Die Geschichte bestimmt den Rahmen, nicht umgekehrt.
  • Mir selbst treu bleiben. In Sprache, Haltung und Art zu begleiten – unabhängig davon, was gerade angesagt ist oder erwartet wird.

Wenn du (oder ihr) 2026 oder 2027 Lust habt, euch begleiten zu lassen – bei einer freien Trauung, einer Erneuerung des Eheversprechens oder einem Abschied – beginnt alles mit einem unverbindlichen Kennenlernen.
Schreibt mir gern, dann schauen wir gemeinsam, ob es passt.

Außerdem freue ich mich über Empfehlungen, Kooperationen und Austausch – zum Beispiel mit Fotograf:innen, Musiker:innen, Florist:innen oder anderen Dienstleister:innen, die Wert auf persönliche Begleitung und echte Geschichten legen.
Wenn du denkst, das könnte passen: Melde dich gern bei mir.

Mein 2025-Fazit

Wenn ich auf all das zurückblicke, was dieses Jahr geprägt hat, dann bleibt vor allem eines: das Vertrauen in Worte. In Gespräche. In Begegnungen, die nicht laut sein müssen, um Wirkung zu entfalten.

2025 war kein Jahr der schnellen Erfolge oder der einfachen Antworten. Aber es war ein Jahr der Tiefe. Der Klärung. Und der Erkenntnis, dass gute Begleitung dort entsteht, wo Menschen sich zeigen dürfen – mit allem, was sie mitbringen.

In 2026 gehe ich nicht mit einem fertigen Plan, sondern mit Haltung.
Der Wunsch, weiter genau hinzuhören und Geschichten ernst zu nehmen, begleitet mich dabei.
Es geht darum, Räume zu schaffen, in denen Liebe, Abschied und Übergänge ihren Platz haben dürfen.

Wenn ihr euch darin wiederfindet, dann beginnt alles ganz unkompliziert: mit einem Gespräch.

Mein Versprechen

Was auch kommt – ihr müsst da nicht allein durch. Ich bin an eurer Seite.

Martina Darkow - Freie Rednerin nordisch getraut
Martina Darkow – Freie Rednerin – nordisch getraut Foto: Dana Lang

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Ich bin Martina, freie Traurednerin aus Hamburg, und ich liebe es, Menschen glücklich zu machen und mit meinen Worten bleibende Momente zu schaffen. Als freie Rednerin bin ich bei allen bedeutenden und emotionalen Momenten des Lebens (Kinderwillkommensfeste, Hochzeiten und Abschiede) dabei, begleite sie und freue mich, wenn der Tag zu einem ganz besonderen wird.

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